Erneuerbare Energien brauchen keine Brücken

Noch eine Möglichkeit aktiv zu werden, die ich gerne weiter verbreite. Die Idee und Ausarbeitung stammt nicht von mir und es gibt schon Gemeinden, die so beschlossen haben. Ein Beispiel ist Geisenhausen. Glückwunsch zu so verantwortungsvoller Gestaltung von Gemeindeleben.

Der Stadt–/Gemeinderat möge beschließen:

    1. dass die Stadt/Gemeinde schnellstmöglich auf den Bezug von Atomstrom verzichtet und einen Strombezug aus erneuerbaren Energien anstrebt.
    2. dass alle ab 2012 geplantenöffentlichen Gebäude einen Niedrig–Energiestandart haben müssen.
    3. dass in allen öffentlichen Gebäuden der Stadt/Gemeinde der Stromverbrauch bis 2015 um 30% gegenüber 2010 gesenkt wird.
    4. dass die Stadt/Gemeinde im Gebiet bereits ansässige Unternehmen und Privathaushalte zur Investition in Kraft–Wärme–Koppelung unterstützt, entweder durch gezielte finanzielle Förderung mit einem Festbetrag (z.B. die ersten 100 Anlagen) oder auf Basis Zins begünstigter Kredite (über die örtlichen Banken/Sparkassen) fördert.
    5. dass die Stadt/Gemeinde anstrebt, spätestens im Jahre 2025 Energie autark zu sein.
    6. dass Baugenehmigungen im Gemeindegebiet der Stadt/Gemeinde mit der Empfehlung zur Investition in Kraft–Wärme–Koppelung zur Eigenerzeugung der benötigten Energie an Wärme und Strom versehen werden.
    7. dass in Übereinstimmung mit dem "Bundes–Immissionsschutzgesetz" (BImSchG) §§ 5 sowie 22 Biogasanlagen zur Stromerzeugung OHNE Abwärmenutzung in KWK oder KWKK entsprechend dem "Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft–Wärme–Kopplung" (KWKG) auf Gemeindegebiet UNTERSAGT sind.

Der Pfarrgemeinderat möge beschließen und beim Umweltbeauftragten des Bistums beantragen:

    1. dass die Pfarrgemeinde in allen kirchlichen Gebäuden und Einrichtungen schnellstmöglich auf den Bezug von Atomstrom verzichtet und einen Strombezug aus erneuerbaren Energien anstrebt.
    2. dass alle ab 2012 geplanten kirchlichen Gebäude und Einrichtungen der Stadt/Gemeinde einen Niedrig–Emissionsstandard haben müssen.
    3. dass in allen kirchlichen Gebäuden der Stadt/Gemeinde der Stromverbrauch bis 2015 um 30% gegenüber 2010 gesenkt wird.
    4. dass das Bistum anstrebt, spätestens im Jahre 2025 Energie autark zu sein.

Es geht uns an

Mit einem entsprechenden Gemeinderatsbeschluss beschleunigen wir den Energiewechsel und lösen technische und wirtschaftliche Innovationen aus. Dies entspricht dem Wunsch der Mehrheit unserer Bürger, schützt Umwelt, schafft und erhält Arbeitsplätze und sichert die Zukunft unserer innovativen Wirtschaft.

Derartige Beschlüsse unserer Stadt–/Gemeinderäte wären zukunftsweisend, hätten Wirkung über den örtlichen Bereich hinaus und würden Petitionen zur schnellstmöglichen Abschaltung des Kernkraftwerkes Isar 1 wirksam unterstützen.