Eine sehr schön gemachte AUFLISTUNG UNSERER BISHERIGEN REDNER findet ihr auf Willis Seite.

31. Januar 2011

Das dreiundzwanzigste Mal! 140 Leute haben sich vors Tor gewagt und 45 waren wieder in Straubing

Es war empfunden bitter kalt, langsam reicht es mit Winter, Dämmerung und Hochnebel. Aber wenigstens spart eo.n jetzt Atomstrom und schaltet uns das Flutlicht nicht mehr ein. Ich persönlich freue mich schon auf die Zeit, wenn die Kühe wieder freundlich durch den Zaun schauen. Wie zufrieden in ihrer Ruhe gestörte Tiere doch wirken können.

Unsere Aktion mit dem offenen Mikro war so schön, dass wir das gleich als regelmäßigen Bestandteil nehmen.

Die Musik von Armin und Diana war wieder ein Genuss. Diesmal hatten sie auch noch Unterstützung von Ingrid Gerbl mit einem neuen Lied und Akkordeon. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.

24. Januar 2011

Das zweiundzwanzigste Mal! Bei Schmuddeljanuarnebel nur 110 Leute vor dem Tor und dafür 50 in Straubing

Oh, eine Lücke, ich habe außer den Zahlen nichts geschrieben, jetzt habe ich es gemerkt. Aber es ist schon wieder eine Woche vergangen und wir sehen uns heute abend eh.

17. Januar 2011

Das einundzwanzigste Mal! Gut 170 eng stehende Demonstranten vor dem Tor und wieder 30 in Straubing

Josefine Gartner vom Kabarett Rotstift unterhielt uns mit politischem Kabarett.

Herbert Parusel vom Bund Naturschutz, Landshut, hat uns unser verantwortungsloses Handeln mit einem einfachen Metermaß sehr bewusst gemacht. Wenn zwei Meter für 2000 Jahre stehen, braucht es den Weg vom Tor bis Niederaichbach, um unser Müllproblem zu lösen.

10. JANUAR 2011

Das zwanzigste Mal! Ungefähr 150 Teilnehmer vor dem Tor und 30 in Straubing

Franz Maget hat eine wunderschöne Rede gehalten und auch betont, dass wir nicht gegen die Mitarbeiter der Kernkraftwerke da stehen. Dem kann ich mich nur anschließen. Mit der Angst um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes werden diese bei der Stange gehalten, obwohl es keinen Grund gibt, bei Abschaltung und jahrelangem Rückbau von Isar 1 darum zu fürchten. Es ist schwer für diejenigen, die fest in ein System verwoben sind, inneren Abstand einzunehmen und neu nachzudenken.

Vor jedem, der in unmittelbarer Nähe wohnt, und trotzdem den Mut hat, sich zu informieren und hinzuschauen, kann ich nur den Hut ziehen. Was wäre menschlicher, als angesichts eines Schreckens, dem wir meinen nicht auskommen zu können, diesen zu verleugnen.

Viele sind schon treu seit einem halben Jahr Montag für Montag da und zeigen, dass der Atomkonsens nicht ungestraft verlassen werden darf. Jetzt, wo die Tage wieder länger werden und wir unsere Gesichter wieder besser sehen, sollten wir uns bewusst machen, dass wir alle zusammen stehen. Von einer Aktion, die so lange durchhalten kann, geht eine Kraft aus, die wir noch für weitere Aktionen nutzen werden. Denen, die die Mutlosigkeit packt, kann ich nur sagen: Wir sind noch lange nicht am Ende unseres Widerstandes. So einfach lassen wir uns nicht verkaufen und verarschen. Übernächste Woche stell ich Euch zwei weitere Ideen vor, die noch einmal ganz anders auf das Thema aufmerksam machen können.

3. JANUAR 2011

Das neunzehnte Mal! Wieder 200 Teilnehmer vor dem Tor und 40 in Straubing

Was für eine chaotische Mahnwache. Für mich fing es schon damit an, dass ich viel zu spät gekommen bin und hinter dem Zug und unserer Eskorte herhecheln musste. Und wie ich am Montag schon sagte: Wir sind ein imposanter Anblick. Ja, und dann haben wir irgendwie die Zeit verloren. Anscheinend haben wir noch nicht verinnerlicht, dass wir nicht früher zum Bus kommen und trotzdem genauso gemütlich weiter machen können. Also, Leute, ab jetzt gibt es durchgepeitschte Struktur! Oder auch nicht.

Ich habe mich sehr gefreut, dass Thomas Gampke wieder Zeit gefunden hat, zu uns zu kommen. Er hat unter anderem noch einmal die skandalöse Art geschildert, mit der das Atomgesetz verabschiedet wurde.

Anja König (SPD) hat wieder ein sehr anrührendes Lied für uns gesungen, zu zwei weiteren ist sie leider nicht mehr gekommen. Aber ich bin mir sicher, dass wir das nachholen.

Tja, und ein weiterer Punkt, den wir nicht mehr geschafft haben, ist das angekündigte Zeitmaß. Das wird am 17.1. nachgeholt.

“Fahret fort, Euer Bett zu verseuchen, und eines Nachts werdet ihr im eigenen Abfall ersticken. Aber in Eurem Untergang werdet Ihr hell strahlen — ” Häuptling Seattle