29. NOVEMBER 2010
Das vierzehnte Mal! Bei Eis und Schnee an die 200 Leute!
Viele konnten wegen eisigen Straßen nicht kommen. Gerade unsere treuen Teilnehmer aus der Oberpfalz und dem Deggendorfer Raum. Eigentlich hatten wir mit 50 gerechnet und es ist riesig, wie viele sich dann doch auf den Weg gemacht hatten.
Unser Musiker diese Woche, Jonathan Solomon, ist extra aus Stuttgart gekommen. Vielen, vielen Dank! Was mir dazu noch einfällt: Wir haben Merkel zumindest viele neue Antiatomsongs zu verdanken. Gedanken werden laut, wollen verbreitet werden und gehen auch nicht mehr in den Kopf zurück.
Hat jemand Fotos, die wir hier benutzen dürfen? Das wär schöner als der viele Text.
22. NOVEMBER 2010
Das dreizehnte Mal! Wieder um die 300 Leute!
Wenn ich so kurz überlege, was mich heute am meisten berührt hat, dann fallen mir schöne Begegnungen ein. Es ist so wunderbar, jede Woche wieder liebgewonnene Gesichter zu sehen von lauter Leuten, die sich in ihrer Verschiedenheit aufmachen, für eine gemeinsame Sache einzustehen.
Auch sehr berührt hat mich das Walzertanzen. Wir haben den Wegrand zum Ballsaal gemacht. Das sollten wir wiederholen.
Ein Video dazu und auch zu unserer Rednerin Theresia Schopper findet ihr auf der Seite der Kraftzeitung. Dort durfte ich auch das Foto leihen.

In letzter Zeit werden immer wieder Stimmen laut, Widerstand muss weh tun und aggressiv sein. Dazu kann ich nur sagen: Jeder soll so Widerstand leisten, wie er leben will. Unser Weg ist der friedliche. Die Geschichte ist voll von gelungenen Umwälzungen auf diese Weise. Wer es anders machen will, soll seinen Weg woanders gehen. Aber vorher sollte er vielleicht einen Blick auf die Geschichte werfen.
15. NOVEMBER 2010
Das zwölfte Mal! Genau 297 Teilnehmer!
Wir hatten 5000 neue Flyer dabei. Alle sind weg! So viele sind hin und haben sich welche genommen, um sie auszulegen oder zu verteilen. Wunderbar. Danke.
Mir gehen heute keine Worte über die Finger, deshalb stelle ich noch einmal die Liste von Montagsspaziergängen ins Netz, die diese Woche stattgefunden haben. Es sind sogar noch mehr, als ich vorgelesen hatte:
Koblenz (seit Juli), Mainz (seit 13. September), Worms (seit 20. September), Ludwigshafen, Landau/Pfalz, Bad Kreuznach, Neunstadt/Weinstra�e, Hachenburg/Westerwald (seit 11. Oktober), Bonn (seit 11. Oktober), Trier, Kaiserslautern (seit 11. Oktober), Lüneburg (seit 11. Oktober), Berlin (als Montagsdemonstration), Leipzig (sei 18. Oktober), Dresden (sei 18. Oktober), Frankfurt/Main (sei 18. Oktober), Perl (sei 18. Oktober), Saarbrücken (25. Oktober), Offenburg in Baden-Württemberg (25. Oktober), Lübeck (25. Oktober), Oldenburg (25. Oktober), Wiesbaden (01. November), Limburg (01. November), Aachen (01. November), Eckernförde (seit 1. November), Wegberg (seit 8. November), Frankenthal (seit 8. November), Schleswig (seit 15. November), Erbach (seit 15. November)
Betzdorf (seit 15. November), Dillingen (15. November bis 6. Dezember), Weimar (seit 15. November)
Ich denke, es ist wichtig, sich immer wieder vor Augen zu halten, dass wir Teil einer Bewegung sind, die sich im ganzen Land ausbreitet. Wir müssen die Regierung spüren lassen, dass sie nicht alles machen kann. Und irgendwann werden ihnen die Polizisten ausgehen.
8. NOVEMBER 2010
Das elfte Mal! Etwas unter 300 Teilnehmer!
Als Sprecher hatten wir Reinhold Perlak, Mitglied des Bayerischen Landtages, SPD, und ehemaligen Bürgermeister von Straubing, zu Gast. Die musikalische Unterstützung kam wieder von Armin und Diana.
Langsam ist die Novemberkälte zu spüren. Als Antwort darauf und auf vielfachen Wunsch gab es zum ersten Mal Glühwein und alkoholfreien Punsch. Lecker war's und schön warm im Bauch.
Eine andere Möglichkeit, die Kälte zu vertreiben, war es, sich dem Tanz gegen AKWs anzuschließen.

Wir haben jetzt auch immer ein Schweinderl stehen, wo jeder der will, etwas einwerfen kann. Unter anderem für eben erwähnten Glühwein, aber auch für andere wichtige Dinge. So sind wir in der glücklichen Lage, nächste Woche Flyer mitzubringen.
Wenn viele fleißig verteilen, sind wir bald mehr. Schließlich sind wir nicht damit zufrieden, als kleiner Haufen da zu stehen und zu frieren, sondern haben die Absicht, so viele zu werden, dass keiner mehr von der dummen, kleinen Minderheit reden kann.

1. NOVEMBER 2010
Das zehnte Mal! Trotz Feiertag wieder 300 Teilnehmer!

Im gemeinsamen Schweigen liegt eine Kraft, die man mit noch so viel Lärm nicht beschwören kann. Dieser erste November war eine sehr schöne Erfahrung für uns. Die Ernsthaftigkeit unseres Anliegens konnte mit der stillen und bannerlosen Tagesqualität gut verbunden werden.
Wir haben schweigend den bisherigen Opfern der friedlichen Atomenergienutzung gedacht und Willi Bartlog hat uns mit dem Vortrag von Gedichten verzaubert, Alfred Hoffmann hat von der ethymologischen Herkunft des Wortes Allerheiligen erzählt.
Die Immanuelgemeinde aus Landshut hat die Mahnwache mit einer wunderschönen Andacht und ergreifenden christlichen Liedern bereichert, fast schon möchte ich sagen, erhoben. Vielen Dank.