27. SEPTEMBER 2010

Das fünfte Mal! Um die 400 Teilnehmer!

Es ist schön, wie viele Menschen sich aktiv an der Gestaltung der Mahnwache beteiligen. Sei es musikalisch, lyrisch oder streng sachlich. Durch Bereitstellung des Bühnenwagens, der Tonanlage und Plakatieren. Sei es durch Ordnertätigkeit oder Müllsammeln auf dem Rückweg. Ohne diese herzliche Beteiligung wäre es nicht so schön und reich geworden.

Und, ja, ihr habt richtig gelesen. Wir haben jetzt eine kleine Bühne, damit die weiter hinten Stehenden auch was sehen und nicht nur hören.

Einen sehr warmherzigen und anschaulichen Bericht, zu Herzen gehende Worte findet ihr auf der Seite von Willi Bartlog.

Ich werde immer wieder gefragt, ob die Teilnehmer nur von weiter weg kommen oder auch aus der Umgebung. Dazu kann ich nur sagen: von Anfang an beides. Dieses Mal kamen die Nächsten, wie bisher auch, aus Niederaichbach und die Weitesten mit einem Bus von UDI (dort gibt es auch Bilder) aus Nürnberg. Vielen Dank auch dafür.

20. SEPTEMBER 2010

Das vierte Mal! Über 300 Teilnehmer!

Langsam wird es schwer, den Eindruck auf Bilder zu bannen. Ich muss es noch einmal betonen: über 300 Teilnehmer. Ich bin mir mittlerweile ganz sicher, dass wir hier stehen werden, bis Isar 1 vom Netz ist.

Immer mehr Menschen kommen und zeigen den Atomstromfreunden in der Politik ihre Grenzen auf. Und solange das hier eine Demokratie ist, können sie uns auf Dauer nicht ignorieren. Nicht, wenn der Widerstand so weiter wächst. Nicht, wenn sich der Widerstand so wie vor Isar 1 durch alle Alters– und Gesinnungsschichten zieht.

Die weiteste mir bekannte Anreise hatten diesmal Leute aus Regensburg. Und nächstes Mal kommt ein Shuttle–Bus aus Nürnberg!

Schaut Euch die Bilder vom Zug genau an. Es sind wirklich auf allen Bildern andere Leute. Wenn die Mahnwache weiter so wächst, werden wir in Bayern Politik machen.

13. SEPTEMBER 2010

Das dritte Mal! 81 Teilnehmer!

Vor dem dritten Mal war mir bange. Regenwetter und der Reiz des Neuen verflogen. Aber von wegen, wieder fast verdoppelte Teilnehmer und sehr reges Presseinteresse. Tagesthemen, Antenne Bayern, Regionalfernsehen Landshut, Bayerischer Rundfunk – Leute, was da neben Isar 1 passiert, ist Politik. Wir werden immer mehr und wir werden etwas bewegen, da bin ich mir ganz sicher.

Unser Gast mit der weitesten Anreise war diesmal kein Unbekannter: Oberösterreichs Umweltlandesrat Dr. Rudi Anschober kam, weil Radioaktivität nicht vor Landesgrenzen Halt macht. Außerdem unterstützten uns Herr Eike Hallitzky (MdL, Grüne) und der 2. Bürgermeister von Landshut Thomas Keyßner.

Mira Neumeier

6. SEPTEMBER 2010

Das zweite Mal! 49 Teilnehmer!

Was soll ich sagen? Wir haben uns mehr als verdoppelt. Lauter neue Gesichter, ein paar bekannte vom letzten Mal. Wurde mir gesagt. Mein heimlicher Wunsch: nächste Woche kommen alle von beiden vorhergehenden Montagen, ein paar Neue dazu und wir fangen an, "groß" zu werden. Extra erwähnen möchte ich eine Familie, die extra aus Altötting gekommen ist. Falls ihr es lest: Juhuu und vielen Dank nochmal. Eine wunderbare Einlage hatten wir mit dem Büfa-Lied, das wir bestimmt noch öfter hören und singen werden. Morgen gibt es dann hier noch Bilder zur Mahnwache.

Mira Neumeier

30. AUGUST 2010

Das erste Mal! 19 Teilnehmer.

Als eine der Organisatoren und offiziell Verantwortliche wollte ich frühzeitig da sein. Um 17.30 konnte ich schon die Wolkenfahne von Isar 2 sehen, da wollte mein Auto nicht weiter. Da stand ich dann. Im Regen auf den ADAC wartend musste ich mich im Vertrauen üben. Im Vertrauen darauf, dass es auch ohne mich, ohne die Kerzen und ohne die "Deko" aus meinem Auto laufen würde. Kurz vor 18.00 Uhr ließ der Regen nach, der Himmel riss auf und schräge Sonnenstrahlen fielen auf die Kondenzwolke des AKWs. Und ich bekam den ersehnten Anruf meiner Mitstreiter, dass ca 20 Menschen gekommen waren und sie jetzt losgingen. Auf dem Standstreifen der Autobahn hielt ich meine eigene Mahnwache ab, nur lose per Handy verbunden mit den Demonstranten vor Ort. Aber nächste Woche werde ich dabei sein. Und wenn es ein neues Auto braucht! Und ich freue mich auf die Menschen, die ich diese Woche nicht treffen durfte, die aber nächste Woche wieder dabei sein wollen.

Mira Neumeier

“Fahret fort, Euer Bett zu verseuchen, und eines Nachts werdet ihr im eigenen Abfall ersticken. Aber in Eurem Untergang werdet Ihr hell strahlen — ” Häuptling Seattle